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Helferinnen sind in Bewegung – äußerlich und auch innerlich. Ihre vielfältigen Aufgaben, verschiedene Treffen der Schwestern, diverse Angebote etc. sind Ausdruck ihrer inneren Lebendigkeit.

Migrations-Tagung
Von 5.- 8. Mai fand in Luzern ein Treffen von Helferinnen aus verschiedenen europäischen Ländern statt, die sich im Migrationsbereich engagieren. Sie berichteten von ihren Einsätzen vor Ort wie z.B. in Calais, in Sizilien, auf beiden Seiten der spanisch-marokkanischen Grenzen etc. Ihr Engagement ist breit gefächert. So sind sie z.B. in der Abschiebehaft, in der Notversorgung von Geflüchteten, in der Hilfe für Frauen, die aus der Zwangsprostitution aussteigen wollen, im Bereich der Integrationsarbeit usw. tätig. Der Austausch untereinander, sowie Vorträge von ExpertInnen ließen neuen Mut und Inspiration schöpfen und Netzwerke der Hoffnung knüpfen.

Österreich-Rumänien-Treffen
Vom 28. April – 1. Mai trafen sich die in Österreich und die in Rumänien lebenden Helferinnen im ungarischen Gödöllö. Dort setzten sie sich mit ihrem Umgang mit der Zeit auseinander und damit, wie es gelingen kann, einen ausgeglichen Lebensstil zu führen, in dem alle Lebensbereiche den rechten Platz finden. Dies ist eine Herausforderung, der wir uns immer wieder neu zu stellen haben, wenn wir uns nach einem Leben in Fülle sehnen und etwas davon auch weitergeben wollen. Die Zeit für den Austausch mit Mitschwestern und die aufblühende Natur trugen dazu bei, dass das Treffen ein Ort Begegnung, der persönlichen Auseinandersetzung und des Aufatmens sein konnte.

Junioratstreffen
Vom 9.-11. April trafen sich die Schwestern mit zeitlichen Gelübden in Wien, um sich gemeinsam mit dem Charisma der Helferinnen auseinander zu setzen. Wir sind eingeladen immer weiter in der Liebe zu wachsen und dürfen darauf vertrauen, dass dies eine Strahlkraft hat, die unser eigenes Leben übersteigt und zum Aufbau der Reiches Gottes beiträgt. Das Wachsen in der Liebe Gottes ist ein lebenslanger Prozess, der uns je neu zu Umkehr und Neuanfang einlädt – uns aber auch mit tiefer Freude erfüllen kann. Dabei dürfen wir uns leiten lassen von der Sehnsucht Gott und den Menschen zu dienen und zu mehr Versöhnung, Friede und Hoffnung in dieser Welt beizutragen. Es kann uns etwas kosten – doch es lohnt sich!

Neue Provinzleitung
Mit 25. März beginnt die neue Provinzleitung ihr Mandat: Sr. Stefanie Strobel sa wurde erneut zur Provinzoberin ernannt und führt ihre Arbeit des bisherigen Mandates fort. Sr. Annemarie Schmid sa, Sr. Maria Schütz sa, Sr. Gabriela Hablecker sa, Sr. Ágnes Czakó sa und Sr. Izabella Kerekes sa werden im Provinzrat als Rätinnen tätig sein. Die Leitung spiegelt die Vielfalt der Provinz wieder. Eine Rätin lebt in Deutschland, zwei in Österreich, eine in Ungarn und eine in Siebenbürgen (Rumänien). Der Provinzrat trifft sich regelmäßig, um gemeinsam wichtige Weichen für die Provinz zu stellen und auch den Alltag der Schwestern im Blick zu haben.

Ländertreffen Deutschland
Vom 17.-19.2. trafen sich die in Deutschland lebenden Helferinnen in Leipzig. Thema des Treffens waren die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland. Stadträtin Naomi-Pia Witte und Propst Gregor Giele gaben den Schwestern dazu hilfreiche Impulse. In Kleingruppen tauschten sich die Helferinnen über ihre Wahrnehmungen aus, überlegten, was es heißen kann in diesem Kontext für christliche Werte einzustehen und wo sie Hoffnungszeichen sehen. Das Treffen forderte heraus und stärkte zugleich in dem Bewusstsein, dass jede an ihrem Platz gefragt ist und Verantwortung übernehmen möchte.

12o Jahre Helferinnen in Österreich
Am 16. Januar haben die Helferinnen ihr 120-jähriges Bestehen in Österreich gefeiert. Die Helferinnen in der Abt-Karl-Gasse in Wien luden zu diesem Anlass ihre Nachbarn ein. Es gab eine Präsentation über das Leben und Wirken der Helferinnen. Bei einer Agape war Zeit zu Begegnung und Gespräch. Der Abend wurde mit einem Gebet in der Kapelle abgeschlossen. Die Leute waren sehr berührt und haben sich gefreut mehr über ihre Nachbarinnen und deren lebendige Geschichte in der Abt-Karl-Gasse und darüber hinaus zu erfahren.
Fotos zum Anschauen
Bericht über die Helferinnen auf www.ordensgemeinschaften.at
Bericht über die Helferinnen auf www.kathpress.at

Taizé-Treffen in Riga
Über Silvester hat eine Gruppe von Studierenden zusammen mit Sr. Vanda Both sa am Taizé-Treffen in Riga teilgenommen. Die gemeinsamen Taizé-Gebete halfen, das vergangene und das kommende Jahr in Gottes Hände zu legen. Das Entdecken des für viele bislang fremden Lettland, sowie das Kennenlernen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus vielen unterschiedlichen Ländern waren eine kostbare Erfahrung.
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Treffen der Schwestern mit Ewigen Gelübden
Zwischen Weihnachten und Neujahr trafen sich mehrere Schwestern in Wien, um sich gemeinsam mit den Themen Stille, Schönheit und Freundschaft auseinander zu setzen. Mit allen Sinnen, mit Stille und Musik näherten sie sich an dieses Thema an. Sehr kostbar war auch der Austausch über eigene Erfahrungen und Sehnsüchte in diesem Bereich.

Juniorats-Treffen
Vom 3.-6. November trafen sich die Schwestern mit zeitlichen Gelübden der Provinz Zentraleuropa in Csobánka in der Nähe von Budapest. Auf dem Weg der Ordensausbildung ist es hilfreich sich immer wieder mit anderen jüngeren Mitschwestern zu treffen, in Austausch zu kommen und so Weg-Gefährtinnen auf dem je eigenen Weg in der Gemeinschaft zu sein. Neben dem Austausch über das, was jede einzelne gerade lebt, waren bei diesem Treffen die Suche nach Wegen zu einem konstruktiven Umgang mit Konflikten, sowie das Gleichgewicht der verschiedenen Lebensbereiche wichtige Themen.

Österreich-Treffen in Graz
Von 14.-16.10.16 waren die in Österreich lebenden Helferinnen – also die Schwestern der Gemeinschaften Graz, Wien Abt Karl Straße, Wien Martinstraße und Salzburg – im Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern Graz beisammen und haben sich mit einem Schlüsselbegriff des Helferinnen-Charismas auseinandergesetzt: dem Thema Hoffnung.
Der Bogen spannte sich von einer Lesung mit Peter Uray (Buch Jeremia und Psalmen-Nachdichtungen von Armold Stadler) bzw. dem Film „Verstehen Sie die Béliers“ über eigene Erfahrungen (Biografie, Beruf, Gemeinschafts- und Gebetsleben) von lebendiger und verlorener Hoffnung bis hin zu Auszügen aus dem gerade entstehenden Buch zu diesem Thema und einem schweigenden Spaziergang durch die Stadt Graz mit wachen Hoffnungsaugen. Die Hoffnung als theologische Tugend und Grundhaltung wurde ebenso angeschaut wie – exemplarisch für die Tragödien dieser Welt – die ganz konkreten Herausforderungen angesichts der Flüchtlingsströme. Jedenfalls: Zwischen den Straßengräben von Vertröstung und Resignation, Verzweiflung und Illusion, Angst und Realitätsferne, Mutlosigkeit und Spiritualisierung braucht es auch in Bezug auf die Hoffnung eine wache und kluge Unterscheidung der Geister …

Eintauchen in den Lebensalltag im siebenbürgischen Domokos
Auch dieses Jahr tauchten bei einem Workcamp Anfang September wieder 11 junge Erwachsene in den Lebensalltag der landwirtschaftlich geprägten Bevölkerung im siebenbürgischen Domokos ein. Die praktischen Arbeiten wie die gemeinsame Heu- und Kartoffelernte, sowie die Holzarbeiten im Wald boten eine willkommene Abwechslung zu ihrem sonst so anderen Alltag und ließen sie etwas von der Freude, aber auch der Mühe dieser Lebensrealität spüren. Ein Urlaub etwas anderer Art – mit gemeinsamer Arbeit und einem Ausflug in die Karpaten, köstlichem Essen und Kennenlernen einer anderen Kultur, herzlichen Begegnungen und Zeit für Stille und Gebet – eine Erfahrung, die prägt.
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„FOXI“-Treffen in Sândominic zum Thema Solidarität
Ende August trafen sich mehrere Helferinnen im siebenbürgischen Sândominic, um sich auf verschiedene Art und Weise mit dem Thema Solidarität auseinanderzusetzen. Jede Schwester blickte auf ihr eigenes Leben und spürte dem nach, wo sie im Alltag eingeladen ist Solidarität zu leben. Ein Ausdruck konkret gelebter Solidarität waren Besuche bei älteren Menschen im Dorf – Begegnungen, bei denen alle reicht beschenkt wurden. Ein Ausflug über wackelige Brücken zu einer Höhle ließen im Miteinander manche Ängstlichkeit überwinden – auch dies eine Erfahrung, wie Solidarität tragen kann.
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Weltjugendtag in Krakau
Vor dem Weltjugendtag in Krakau trafen sich großzügige junge Menschen zu „mag+s“ : Geben, ohne zu rechnen (to give and not to count the cost) war das Motto für je eine Woche intensiven Eintauchens in eine ignatianisch begleitete Erfahrung. Die kleine, aber feine Gruppe aus Österreich nahm an einem Pilger- bzw. Chorexperiment teil. Danach trafen wir Papst Franziskus.
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