Rückblick: Treffen der in Rumänien lebenden Schwestern

Was wir leben, das teilen wir

Wie leben wir aus unseren geistlichen Schätzen heraus und wie versuchen wir die besonderen Gaben unserer Ordensgemeinschaft mit anderen zu teilen? Anderes formuliert: wie zeigt sich unser Charisma in unserem Alltag, unsere Gemeinschaften, unsere Sendungen und wie möchten wir es anderen Menschen anbieten? – diese waren die Hauptfragen denen wir uns am Treffen der in Rumänien/Siebenbürgen lebenden Helferinnen gestellt haben.
Jede von uns hat am Freitag, dem 1. Oktober eine Geschichte darüber nach Sandominic mitgebracht wie ihr unser Charisma in ihrem Alltag „entgegengekommen ist“. Reichtum, Tiefe, schmerzliches Aushalten, Hoffnung, Humor, Geschwisterlichkeit, einfühlsames Zuhören – sind nur ein Paar Begriffe die den Erzählabend charakterisierten.
Seit einigen Monaten geht unsere Provinz mit einer Vision „schwanger“: wir möchten in Rumänien ein Projekt aufbauen wodurch wir jungen Menschen auf der Suche nach ihrem Weg im Leben, nach ihrer Berufung, nach Gott und Selbst sind. Am Samstagvormittag haben die zwei Schwestern die diese Sendung erhalten haben über erste Schritte berichtet wonach wir uns über Ideen und möglichen Namen und die damit verbundene Inhalte ausgetauscht haben.
Wie zeigt sich unser Charisma in Leben unseren jeweiligen Gemeinschaften? – Das war die Ausgangsfrage für die Zweiergespräche mit denen wir den Nachmittag gestartet haben. Nach dem sammeln des Reichtums aus dem lebendigem Austausch sind wir noch ein Schritt weitergegangen: wir haben unsere vielfältigen Sendungen in Kleingruppen in Blick genommen und die gemeinsame Punkte gesucht, wie unser Charisma unsere Sendungen durchdringt. Die haben wir dann jeweils in einer Statue dargestellt. Nach diesem richtig kreativen Moment spürten wir, dass wir eine ganze Fülle an Ursachen für Dankbarkeit zu unserer Eucharistiefeier mitbringen können.
Unsere Homepage, die Facebookseite und die Vorbereitung für das Feier der 30 Jahre Helferinnenpräsenz in Siebenbürgen waren die Haupthemen des Sonntags. Wir hoffen, dass die erste Früchte dieser Arbeit sich langsam bemerkbar machen…
Das Wert dieses Treffens, in dem auch das persönliche und gemeinsame Gebet, das Feiern und die informelle Begegnungen gut integriert waren, hat sich auch darin gezeigt, dass wir uns nicht erst in einem Jahr in dieser Form treffen wollen, sondern auch schon ein Zwischentreffen vereinbart haben.

Silvia Bereczki sa

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