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Helferinnen sind in Bewegung – äußerlich und auch innerlich. Ihre vielfältigen Aufgaben, verschiedene Treffen der Schwestern, diverse Angebote etc. sind Ausdruck ihrer inneren Lebendigkeit.

Zusammen unterwegs
Zwischen 29.04-01.05 haben sich die Schwestern, die zur Zeit in Siebenbürgen leben in Domokos getroffen. (Bereczki Silvia, Bajkó Júlia und Bara Irénke waren aus unterschiedliche Gründe leider nicht präsent). An diesem Wochenende haben wir Geburtstage gefeiert, und wir haben eine „Zeit-Wanderung“ gemacht, denn im Herbst 1992 sind die Helferinnen nach Siebenbürgen gekommen. Für diese 30 Jahre haben wir Dank gesagt, und wir haben angefangen unser Jubiläumsjahr zu organisieren.


 

Terziatstreffen
In der Osterwoche trafen sich Schwestern aus verschiedenen Ländern aus Europa im ungarischen Csobánka zur Terziatstagung. Die „Terziarinnen“ machen eine Art geistliches Vertiefungsjahr, nachdem sie schon mehrere Jahre in der Gemeinschaft leben. Bei der Tagung war viel Raum für Austausch untereinander, für die Auseinandersetzung mit dem für Ignatius von Loyola so wichtigen Thema des „Fühlens mit der Kirche“, sowie dem Thema, als Helferin gesendet zu sein. Die vertrauensvolle und geschwisterliche Atmosphäre des Treffens wurde von allen geschätzt.

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„Glaubensvertrauen“ wagen – Provinzversammlung in St. Pölten
Sechs Wochen reisten drei Schwestern der Generalleitung durch unsere Provinz, begneten in vier Länder und 14 Gemeinschaften den verschiedenen Schwestern und Lebensrealitäten. Am Ende der Generalvisite trafen sich die Schwestern der Provinz Zentraleuropa gemeinsam mit Generaloberin Sr. Gudrun Bohle und den Rätinnen Sr. Marie-Claude Lachaza und Sr. Kikuyo Yamamoto. Die Perspektiven und Leitlinien der Generalleitung brachten uns ins Gespräch zur Suche nach unserer Mission, zu Fragen des Lebenstils und der Art und Weise, wie wir das „Glaubensvertrauen“ untereinander leben. Froh, dass eine reale Begegnung möglich war, und dankbar für den aufmerksamen, herausfordernden und liebevollen Blick der Generalleitung auf unsere Wirklichkeit verbrachten wir die Tage in St. Pölten.
Die Provinzversammlung ist zugleich Anlass die diesjährigen Jubilarinnen zu feiern. Ilyes Erika, Stefanie Strobel und Vormair Emese legten ihre 1. Gelübde vor 25 Jahren ab. Waltraud Leitner gehört seit 60 Jahren zu der Gemeinschaft der Helferinnen.

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Große Exerzitien
Im Januar haben einige Helferinnen Große Exerzitien gemacht: 30 Tage, um die eigene Gottesbeziehung zu vertiefen. Es war eine sehr reiche, geschenkte Zeit. Die Großen Exerzitien fanden im Rahmen des Terziates statt, eines geistlichen Vertiefungsjahres nach mehreren Jahren der Ordenszugehörigkeit.

Hier finden Sie verschiedene Exerzitienangebote

 

Jubiläum der Kongregation der Helferinnen: 166 Jahre Paris. 125 Jahre Wien.
Der 19. Januar, ein denkwürdiger Tag!
Am 19. Januar 1856 kam Eugenie Smet (Selige Maria von der Vorsehung) nach Paris und begann ihre Eingebung umzusetzen, eine Gemeinschaft zu gründen, die sich ganz für Menschen in Situation von Fegfeuer und Krise einsetzt. Von Paris aus verbreitete sich die Gemeinschaft weltweit.
Am 19. Januar 1897 kamen die ersten Schwestern, auf Anfrage des Kaisers, nach Wien. In diesen 125 Jahren haben sich viele Aufbrüche ereignet: Schwestern aus Österreich gingen nach Deutschland, Ungarn, Rumänien sowie nach Indien. HEUTE gibt es in Wien zwei kleine Gemeinschaften, die unter den Rahmenbedingungen der Pandemie, doch mit nicht weniger Freude, der Gründung vor 125 Jahren gedachten und in Dankbarkeit gemeinsam Gottesdienst feierten. Die Schwestern in Wien haben ihre Einsätze in der Krankenhausseelsorge, in der Hauskrankenpflege, in der Schule und Lernhilfe, in der Geistlichen Begleitung, in der Unterstützung des „Quo Vadis“ und in vielen internen Diensten, da in Wien das Provinzialat der Provinz Zentraleuropa seinen Sitz hat. Hier stellen sich die Wiener Gemeinschaften vor.

 

Glauben in dunklen Stunden: ein Gesprächsabend mit Sr. Doris Eder
„Als ich krank war, habe ich mir jemand Jüngeren gewünscht, der die gleichen Erfahrungen hat und auch aus dem Glauben schöpfen kann.“ Mit dieser Motivation war Sr. Doris Eder bereit, eindrucksvoll offen und behutsam die Geschichte ihrer Krebserkrankung zu erzählen. Unter dem Titel „Glauben in dunklen Stunden“ teilte die Schwester von der Kongregation der Helferinnen in Vortrag und Gespräch im Quo vadis? am vergangenen Montag, was sie in dieser Zeit als hilfreich erlebt hat … Den ganzen Bericht findet ihr hier.

 

In Memoriam: Sr. Ernestine Zajic in Graz beigesetzt
Am 28. Dezember 2021 wurde nach kurzer schwerer Krankheit Sr. Ernestine Zajic von Gott, in den sie immer wieder neu ihr Vertrauen gesetzt hat, wenige Wochen nach Vollendung ihres 86. Lebensjahres heimgeholt. An verschiedenen Orten hat Sr. Erni im Laufe ihres Ordenslebens als Kindergärtnerin und
Pastoralassistentin gewirkt. Seit eineinhalb Jahren bildete sie zusammen mit zwei Mitschwestern eine
kleine Gemeinschaft im Wohnpflegeheim Aigner-Rollett in Graz. Am 7. Januar wurde Sie in Graz in einer bewegenden Feier beigesetzt.

Hier geht es zur Seite In Memoriam.

 

„Seht, die gute Zeit…“ – Sr. Christine zur doppelten Erwartung des Advents
„Es mag verführerisch sein, nicht mehr bang darauf zu warten, dass die Mächtigen dieser Welt sich doch auf die dringend notwendigen Klimaziele einigen und in der Kirche endlich ein neuer und gerechterer Frühling anbricht. Es hat etwas für sich, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass es der Erde vielleicht ohne den Menschen besser geht und dass die Zeit der Kirche wahrscheinlich einfach vorbei ist. Ich kann das denken. Aber dann wird es kalt in mir.“, schreibt Sr. Christine Klimann auf DW Online zum Beginn des Advents.
„Seht, die gute Zeit ist nah..“ – den ganzen Text findet ihr hier.

Sie schließt mit dem Gebet, dass uns durch diesen Advent begleiten kann:
Gott, dein Schweigen ist ebenso anders, wie dein Kommen sein wird. Maranatha – Komm, Herr, denn diese Welt braucht dich!

 

Für immer. Schwester Katharina Fuchs legt ihre Ewigen Gelübde ab
Am Hochfest Allerheiligen am 1. November 2021 feierte Sr. Katharina Fuchs sa in der Kapuzinerkirche in Salzburg ihre Ewige Profess. Sr. Katharina Fuchs stammt ursprünglich aus Graz und hat in Wien Musiktherapie studiert. 2013 ist sie in die Ordensgemeinschaft der Kongregation der Helferinnen der Seelen im Fegefeuer eingetreten, 2015 feierte sie ihre Erste Profess. Die 44-Jährige war in den letzten Jahren für die Berufungspastoral in Salzburg tätig und zudem Studierendenseelsorgerin.
Neben der Ewigen Profess von Sr. Katharina feierten Sr. Magdolna Tomka und Sr. Marika Mihaly ihr Silbernes Ordensjubiläum, Sr. Annemarie Schmid ihr Goldenes Ordensjubiläum.

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Berufung?!- Schwestern aus Deutschland treffen sich in Leipzig
Vom 29. bis 31. Oktober trafen sich die in Deutschland lebenden Schwestern in Leipzig. Froh, dass das Livetreffen möglich war, arbeiten sie zum Thema „Berufungspastoral“. Zentral war dabei die Frage, was uns selbst eigentlich die Berufung als Ordensfrau und Helferin bedeutet, welche Schätze wir teilen möchten und auf welchen Wegen wir zu den Menschen kommen, mit denen wir teilen möchten. Es bleibt eine Fülle von Ideen, die Freude, über den gemeinsamen Weg und die Erkenntnis: Berufungspastoral fängt für uns alle vor der eigenen Haustür an.

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Aussendungsfeier als Gemeindereferentin von Sr. Julia Eder
Am Samstag, 17. Oktober 2021, wurde Sr. Julia Eder sa als Gemeindereferentin in der Erzdiözese München /Freising gemeinsam mit 3 weiteren Personen „ausgesandt“. Es war eine lebendig gestaltete Aussendungsfeier, die von Weihbischof Bernhard Haßlberger gehalten wurde. Sr. Julia arbeitet weiterhin im Pfarrverband von Oberhaching. Auf dem Foto ist sie mit dem Pfarrer des Pfarrverbandes zu sehen.

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Treffen der Schwestern in Rumänien: Was wir leben, das teilen wir
Wie leben wir aus unseren geistlichen Schätzen heraus und wie versuchen wir die besonderen Gaben unserer Ordensgemeinschaft mit anderen zu teilen? Anderes formuliert: wie zeigt sich unser Charisma in unserem Alltag, unsere Gemeinschaften, unsere Sendungen und wie möchten wir es anderen Menschen anbieten? – diese waren die Hauptfragen denen wir uns am Treffen der in Rumänien/Siebenbürgen lebenden Helferinnen gestellt haben. […]
Lesen Sie hier weiter den Bericht von Silvia Bereczki sa

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Durchgehend hoffen: Ein Abend im Quo Vadis Wien
Es gibt diese Hoffnung, dass jenseits der Grenzen neues Leben blüht. Menschen, die mit Grenzsituationen konfrontiert sind, erzählen von Ihrer Hoffnung und laden ein Hoffnungsspuren im eigenen Leben zu suchen. Die Schwestern der Kongregation der Helferinnen in Wien laden zu diesem Abend ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 2. November, 18.30 Uhr im Quo Vadis? statt. Anmeldung und weitere Informationen zum Quo Vadis hier.

 

Beten und die Neuropsychologie: Helferinnen vorgestellt im Quo Vadis?
Das Quo vadis? in Wien interessiert sich für die Berufung eines jeden Menschen: Wie gelingt mein Leben und was hat das mit Gott zu tun? Dafür laden sie Ordensleuten ein, zu erzählen, wie sie ihre Lebensform gefunden haben: Berufungsg’schichten. Sr. Elisabeth Muche sa (*1990) legte vor zwei Jahren ihre ersten Gelübte bei der Kongregation der Helferinnen ab. Hier schreibt sie von der Entscheidung zum Gebet und der Erfahrung gemeinsamen Menschseins.

 

Gelübdeerneuerung in Marosvásárhely und in Berlin
Anfang September erneuerten Sr. Melanie Kluth sa (Berlin) und Hadnagy Margó sa ihren zeitlichen Gelüdbe – Melanie in Berlin und Margó in Marosvásárhely in Siebenbürgen. Beide legten vor drei Jahren ihre ersten Gelübde nach dem Noviziat ab. Heute arbeite Margó als Ärztin in der pädiatrischen Onkologie und Melanie ist in der Diözese Berlin in Ausbildung zur Gemeindereferentin. Beide feierten die Erneuerung ihres Versprechens gemeinsam mit ihren Gemeinschaften.

 

Treffen von Schwestern mit Ewigen Gelübden
Schwestern aus vier Ländern unserer Provinz haben sich vom 20.-22. August 2021 in Sândominic (Siebenbürgen) zum Thema „Interkulturalität“ getroffen. Während des Treffens tauschten wir uns aus über unsere Familienherkunft, über unsere Erfahrungen im Ausland und darüber, was alles unsere „Helferinnen-Kultur“ ausmacht. Bei einem Ausflug am Sonntag besichtigten wir ein Dorfmuseum, besuchten die Familie einer Mitschwester und spazierten durch den Ort Gyimes – und lernten so die Kultur von innen kennen.

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Terziatstagung
Vom 9. – 20. August 2021 fand in Paris ein Treffen der Terziarinnen statt. Das Terziat ist ein geistliches Vertiefungsjahr, das nach mehreren Jahren im apostolischen Einsatz und in Gemeinschaft gemacht wird. An dem Treffen nahmen Schwestern aus Frankreich, Italien, Schweiz, Siebenbürgen (Rumänien), Österreich und Deutschland teil. Sie setzten sich persönlich und gemeinsam mit ihrem bisherigen Weg mit Gott und in der Gemeinschaft auseinander und freuten sich über das gemeinsame Unterwegs-Sein.

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Treffen der Schwestern mit Zeitlichen Gelübden zum Thema „Interkulturalität“
Vom 25. – 31.Juli 2021 trafen sich die Schwestern mit zeitlichen Gelübden in Csobanka, Ungarn. Sechs Frauen aus fünf Ländern fanden hier zusammen – so wurde der große Begriff „Interkulturalität“ ganz konkret, greifbar. Anhang der Idee der „Single Story“, die unser Denken über Kulturen prägt, erzählte jede Schwester ihre eigene Geschichte: Wie die Kultur ihres Landes, ihrer Familie, der Gemeinschaft sie prägten. Es war eine sehr persönliche Reise durch Europa – es war eine gemeinsame Reise.

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Interkulturelle Schwesternbegegnungen
Mitschwestern aus unterschiedlichen Ländern unserer Provinz haben sich vom 8.-10 Juli 2021 in Csobánka (Ungarn) zum Thema der Interkulturalität getroffen. Das vielfältige und reiche Programm hat für tiefe persönliche Gespräche und gemeinsames Lachen gesorgt. Dadurch haben wir mehr über unsere Unterschiedlichkeit erfahren und es ist ein tieferes Verständnis füreinander und eine größere Akzeptanz untereinander gewachsen.

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Treffen zum Thema Interkulturalität
Vom 13.-16.5. fand ein Treffen der in Österreich und Ungarn lebenden Helferinnen zum Thema „Interkulturalität“ statt. Pandemiebedingt musste das Treffen online stattfinden. Die Schwestern setzten sich mit dem Kulturbegriff, ihrer persönlichen kulturellen Prägung und damit, was Interkulturelle Kompetenz bedeutet, auseinander. Es ergab sich ein lebendiger Austausch über die unterschiedlichen kulturellen Prägungen in unserer Provinz, sowie darüber, was uns als Helferinnen verbindet.

 

Begleitete Karwoche mitten im Lockdown
Seit einigen Jahren machen Helferinnen jungen Erwachsenen, die im Beruf stehen das Angebot, in der Karwoche in unserem Mutterhaus in Paris mit uns zu leben, morgens und abends mit uns zu beten, Impulse für den Tag zu bekommen und die Liturgie der drei heiligen Tage gemeinsam zu feiern – all das, während sie tagsüber ihrer Arbeit nachgehen. Diese Woche wird von einer internationalen Gruppe von Helferinnen begleitet. Schon 2020 hat das Angebot pandemiebedingt online stattgefunden. Aus der positiven Erfahrung damit haben die Mitschwestern in Paris sich dieses Jahr an eine Hybrid-Version gewagt.
Als Teil des internationalen Teams durfte ich eine Gruppe von jungen Frauen begleiten und mich, wie diese, jeweils morgens und abends online zuschalten. Ich war positiv überrascht von der Erfahrung des Austauschens über Zoom. Obwohl wir den Unterschied zu einem Treffen in Präsenz deutlich spürten, teilten die Teilnehmerinnen ihre Erfahrungen in großer Offenheit mit. Ich war berührt von ihrem Vertrauen mir gegenüber und ihrer Solidarität untereinander. Es war eine sehr tiefe Erfahrung der Ostertage, die wir so miteinander teilen konnten – dank den technischen Möglichkeiten und dank der Liebe Gottes, die uns auf immer neue Weise zusammenführt.
Sr. Katharina Fuchs sa

 

Rumänien-Treffen: Gemeinsam unterwegs
Vom 1. – 3. Mai haben sich die Schwestern, die in Siebenbürgen leben, in Sandominic getroffen. Die Pandemie warf auch auf dieses Treffen ihren Schatten: ein Teil der Schwestern konnte sich vor Ort treffen, die Moderation erfolgte online. Die persönlichen Begegnungen und Gespräche, das gemeinsame Gebet und die Wegsuche in die Zukunft haben unser Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt.

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Neuaufbruch in München
Unsere Münchner Gemeinschaft zeiht in den Stadtteil Neuperlach hinein, der in seinem östlichen Teil erweitert wird. Auf dem Gelände eines ehemaligen Kieswerks, einer der letzten großen Freiflächen in München, entsteht ein Neubaugebiet. Auf einer Fläche von 12,8 Hektar werden etwa 1300 Wohnungen für 3000 Menschen gebaut: Eigentums- und Mietwohnungen, geförderter Wohnbau, dazu Kindertagesstätten, Einzelhandel sowie Grün- und Freiflächen. Als ganz kleines Senfkorn möchten wir uns dort in die Bauerde legen. Wir sind gespannt, wie wir unsere Helferinnenberufung inmitten der Menschen neu erkennen und leben werden.

Lesen Sie mehr zu unserer Gemeinschaft in München.

 

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung
Sr. Regina Stallbaumer sa arbeitet beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst. Sie ist als Seelsorgerin in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete tätig. Die Geflüchteten, denen sie dort begegnet, durchleben häufig ziemliche Umbruchs- und Krisensituationen. Entsprechend dem Charisma unserer Gemeinschaft begleitet sie diese Menschen in diesen schwierigen Situationen. In einem Artikel erzählt sie von ihren Erfahrungen und ihrer Motivation für diese Arbeit. Der Artikel ist auf der Homepage des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes erschienen.

Lesen Sie hier den Artikel.

 

150. Sterbetag der Gründerin unserer Gemeinschaft
Am 7. Februar 2021 feierte die Kongregation der Helferinnen den 150. Sterbetag ihrer Gründerin, Eugénie Smet, mit Ordensnamen Maria von der Vorsehung. Aus diesem Anlass versammelten sich am 7. Februar Schwestern der Provinz Zentraleuropa zu einer digitalen Gebetszeit. Im Rahmen des Jubiläumsjahres wird es an verschiedenen Orten Möglichkeiten geben, mehr über unsere Gemeinschaft und unser Charisma zu erfahren.

 

Interview zu unserem Charisma
Am 7. Februar 1856 ist Eugénie Smet, die Gründerin unserer Gemeinschaft gestorben. 150 Jahre sind seither vergangen. Unsere Gemeinschaft sieht dies als Grund zum Gedenken und zum Feiern und begeht so ein Jubiläumsjahr. Die KNA hat anlässlich dieses Jubiläums mit Sr. Stefanie Strobel sa, der Provinzoberin der Helferinnen, ein Interview geführt. Darin erklärt sie unser Charisma und wie wir es heute leben.

Das Interview können Sie hier lesen.

 

Ungarn-Treffen: Möglichkeiten und Grenzen von Begegnung
In diesem Jahr fand das Treffen der in Ungarn lebenden Schwestern aufgrund der aktuellen Virus-Situation per Skype statt. Es war eine neue Erfahrung für uns alle, die uns einerseits mit Freude und andererseits auch mit einem Gefühl des Mangels erfüllt hat. In erster Linie mit Freude, da wir uns tatsächlich sehen und hören konnten, da wir eine Gemeinschaft bildeten, obwohl wir durch größere physische Entfernungen voneinander getrennt waren. Natürlich war auch das Gefühl des Mangels vorhanden, gegeben durch die einfache Tatsache, dass wir nicht an einem Tisch sitzen konnten, nicht „dazwischen“ miteinander sprechen konnten, nicht zusammen spazieren gehen konnten und uns auch nicht umarmen konnten! Leider wurden wir auch damit konfrontiert, dass das Internet im Pflegeheim manchmal überlastet war, so dass unsere dort lebenden Schwestern während des Treffens immer wieder ein- und ausgestiegen sind. Gleichzeitig konnten wir einander erzählen, was uns mit Dankbarkeit und Staunen erfüllt, und auch das, was unser Leben schwierig macht, insbesondere in der gegenwärtigen Situation, die uns mit Unsicherheit und Schmerz erfüllt. So wie einst in der Begegnung zwischen Maria und Elisabeth hatte in unseren Begegnungen auch alles Platz, Dankbarkeit, Staunen, Freude, Fragen und Unsicherheit, auch das Erleben, dass das Mitteilen und der Glaube Kraft gibt!

 

Österreich-Treffen
Vom 20.-22. November 2020 trafen sich die in Österreich lebenden Schwestern. Auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation war dies nur per Skype möglich. Es gab am Anfang einen Austausch darüber, wie es den Gemeinschaften ab Herbst mit den Veränderungen geht. Am Samstagnachmittag gab es zwei Vorträge über Berufungspastoral. Danach hatten wir darüber einen regen Austausch in den jeweiligen Gemeinschaften. Das Treffen war trotz technische Schwierigkeiten lebendig und gut, doch es fehlten allen die persönliche Begegnungen. Wir hoffen auf ein baldiges „reales“ Wiedersehen!

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Nachgefragt: Im Gespräch mit Sr. Elisabeth Muche sa
Sr. Elisabeth Muche sa leitet die Kontakt- und Orientierungsstelle für Lebens- und Glaubensfragen in Leipzig. Im  Interview mit Lucia Henneke berichtet sie über ihre Arbeit. Das Interview ist im Jahresbericht der Caritas Leipzig 2020 erschienen.

 

Zukunftswerkstatt SJ
Seit Herbst arbeitet Sr. Silvia Bereczki sa in der Zukunftswerkstatt der Jesuiten in Frankfurt am Main mit. Die Zukunftswerkstatt möchte Jungen Erwachsenen einen Raum bieten, um ihrer Berufung immer mehr auf die Spur zu kommen. In einem Interview erzählt Sr. Silvia Bereczki sa von sich und ihren ersten Eindrücken, ihrem Ausbildungs- und Berufungsweg und ihren Träumen als junge Frau. Weitere Informationen zur Zukunftswerkstatt SJ finden Sie hier bzw. auf der Homepage der Zukunftswerkstatt SJ.

 

Deutschland-Treffen
Vom 6.-8. November 2020 trafen sich die in Deutschland lebenden Schwestern. Auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation war dies nur online möglich. Dennoch war viel Raum für Begegnung, Zeit zum Anteil geben und Anteil nehmen, um so noch mehr von den einzelnen Mitschwestern zu erfahren und sie mittragen zu können.

Einen Bericht über das Deutschland-Treffen und unsere Sendungen in Deutschland finden Sie hier.

 

Rumänien-Treffen: Die Freude der Begegnung
Vom 9.-11. Oktober 2020 haben die in Rumänien/Siebenbürgen lebenden Helferinnen gemeinsam ein Wochenende in Sândominic verbracht. An diesem Wochenende gab es Platz für gemeinsames Gebet und für persönlichen Austausch. Sie haben ihre eigene Spiritualität vertieft und dabei gemeinsam den Weg in die Zukunft gesucht.

 

Tagung zu den Konstitutionen
Vom 24.-29. August versammelten sich mehrere Helferinnen aus Ruanda, Japan, Italien, Frankreich, Rumänien, Ungarn, Österreich und Deutschland zu einer Online-Tagung zu den Konstitutionen der Gemeinschaft. Eugénie Smet, die Gründerin der Helferinnen, übernahm ursprünglich die Satzungen der Jesuiten und passte diese leicht auf die Situation einer Frauengemeinschaft an. Ausgehend von der Forderung des Zweiten Vatikanische Konzils nach einem „Aggiornamento“ wurden die Konstitutionen der Helferinnen komplett überarbeitet. Dabei blieben sie den Gründungseingebungen und den Kerngedanken der Satzungen der Jesuiten treu und formulierten diese in einer Sprache von heute. Ein wahres Meisterwerk mit spiritueller Tiefe!

 

Gewaltfreie Kommunikation
Vom 10-14. Juli und vom 23.-27. August trafen sich kleine Gruppen von Helferinnen in Salzburg bzw. Wien, um sich mit dem Thema der „Gewaltfreien Kommunikation“ (nach Marshall B. Rosenberg) auseinanderzusetzen, bzw. diese einzuüben. Während den Tagen begleiteten eine Giraffe und ein Wolf sie. Giraffen sind die Landtiere mit dem größten Herzen, sie achten auf die Gefühle und Bedürfnisse anderer und ihr langer Hals ermöglicht ihnen einen Blick auf’s Ganze. Die Giraffensprache steht für die „Gewaltfreie Kommunikation“. Der Wolf repräsentiert bewertende Gedankenmuster, in Wolfsrudeln setzt sich der Stärkere durch, in Konfliktsituationen geht es ums Recht haben. Das Einüben der Giraffen-Sprache bleibt wohl eine lebenslage Aufgabe!

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